21.09.2009

Prada wurde 1913 in Mailand von Mario Prada gegründet. Der Firmenhauptsitz ist auch heute noch in Mailand. Hauptverkaufsschwerpunkte waren klassische Lederwaren.

Der Firmengründer vererbte nach seinem Tod das Unternehmen Prada an seine Tochter, die wiederum vererbte die Firma an ihre Tochter Miuccia Prada.

Die neue Firmenchefin übte die Funktion als Chefdesignerin aus. Mit Erfolg! Ihr Feeling für Mode und Nachfrage verhalf der Marke Prada zu neuem Ansehen. Heraus aus der eingestaubten, klassischen Lederwarenfabrikation führte Miuccia Prada durch neue Ideen und stilsichere Kreationen, das Unternehmen bis an die Spitze der Nobelmarken. Prada steht heute für Luxus, Leidenschaft und Exklusivität.
Ein Inbegriff für Prada sind bis Heute Prada Schuhe und Prada Taschen, obwohl die Modelinen von Prada den Lederwaren in nichts nachstehen.
1992, angespornt durch den Erfolg als Chefdesignerin gründete Miuccia Prada  das Modelabel Miu-Miu (eine Anlehnung an ihren Namen). Diese Modelinie sollte die jüngere Generation ansprechen, was sich sowohl in der Preiskategorie als auch in den Modekreationen durch die individuelle, unangepasste Schnittführung ausdrücken sollte.

1998 wurde das dritte Modelabel, Prada Sportswear gegründet. 2006 wurde die Modelinie allerdings in Prada Linea Rossa umbenannt. Linea Rossa bedeutet soviel wie rote Linie und benennt damit gleichzeitig das Markenzeichen dieser Modelinie, der Pradaschriftzug auf rotem Untergrund.  Der Ehemann von Miuccia Prada, Patrizio Bertelli, ebenfalls im Unternehmen Prada beschäftigt, nimmt seit 2000 am Segelsportevent American´s Cup mit seiner Yacht Luna Rossa teil. Dem Anlass zu ehren erscheint deshalb jedes Jahr zu beginn dieser Saison extra eine kleinere Sportkollektion für Frauen und Männer. Der Name ist natürlich Programm. So benennt sich diese Kollektion Luna Rossa.
Nicht alles was im Hause Prada angefasst wird, lässt sich in Erfolg umsetzten.

Der Versuch das Unternehmen Fendi zu übernehmen, hat Prada Spa viel Geld gekostet und wurde durch den Weiterverkauf der Fendi-Firmenanteile an Louis Vuitton Moet Hennesy aufgegeben.   Auch die Marken Jil Sander und Helmut Lang (ein österreichischer Modedesigner) wurden von Prada weiter veräußert.

Zur Zeit gibt es auf der Welt ca. 164 Prada-Boutiquen. Zum Teil in größeren Kaufhäusern wie dem Berliner KaDeWe sind diese Boutiquen als Shop-in-Shop-System aufgezogen. Damit verliert Prada nicht seinen elitären Status als Luxusmarke und kann dennoch in hoch frequentieren Kaufhäusern mit Edeltouch vertreten sein.

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